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Cialis und Tadalafil – vergessen Sie Ihre Potenzprobleme!
Cialis und Tadalafil – vergessen Sie Ihre Potenzprobleme!
Das Medikament Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil wird zur Behandlung von Impotenz bzw. von erektiler Dysfunktion eingesetzt.Die erektile Dysfunktion ist eine Erkrankung, bei der man noch vor wenigen Jahren vorwiegend psychische Ursachen wie etwa Stress als Ursache annahm. Doch heute ist bekannt, daß in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle organische Leiden eine Rolle spielen, nur in 20 % der Fälle ist die Impotenz psychisch bedingt. Die Sexualstörung der erektilen Dysfunktion muss auf alle Fälle behandelt werden, da sie ein Frühwarnzeichen für weitere Erkrankungen ist, wie etwa Arteriosklerose oder Bluthochdruck.
Cialis als Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion ist in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich, sowie in einigen anderen Ländern verschreibungspflichtig, in gewissen Ländern hingegen ist das Medikament frei erhältlich.
Der Wirkstoff Tadalafil ist ein PDE-5-Hemmer, d.h. er blockiert das Enzym Phosphodiesterase 5. Dadurch kommt es zu einer Verbesserung der Erektion, denn es bleibt mehr cGMP im Umlauf. Das cGMP ist ein Botenstoff, der die Muskelzellen im Schwellkörper erschlaffen läßt und damit den Bluteinstrom und die Erektion ermöglicht. Um die Erektion zu beenden wird cGMP über das Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE-5) wieder abgebaut. Das Enzym PDE-5 ist also dafür verantwortlich, daß eine Erektion wieder abgebaut wird, damit durch eine Dauererektion nicht das Gewebe des Schwellkörpers durch Mangeldurchblutung abstirbt. Durch die Hemmung von PDE-5 durch den Wirkstoff Tadalafil kommt es daher bei einer sexuellen Stimulation leichter zu Erektionen, die auch länger anhalten. Das Medikament Cialis ersetzt jedoch keine sexuelle Stimulation, und wirkt nur bei sexuell erregten Männern. Das Medikament hat keine luststeigernde Wirkung und kann auch keine sexuelle Erektion erzwingen.
Die Wirkweise des Medikaments Cialis ist ähnlich wie bei Sildenafil (Viagra) doch ist die Dauer der Wirkung erheblich länger und kann bis zu 36. Stunden betragen. Augrund seiner langen Wirkungszeit wird Cialis auch als „Wochenendpille“ bezeichnet und eignet sich somit für Männer, die innerhalb von zwei oder drei Tagen mehrmals Geschlechtsverkehr haben möchten. Empfohlen wird es eine Tablette 30 Minuten bis 6 Stunden vorher einzunehmen. Denn die Wirkung setzt für gewöhnlich nach einer Stunde ein, es kann aber auch bis zu sechs Stunden dauern, bis ein Effekt spürbar ist. Eine weitere Einnahme sollte erst nach vollständigem Abklingen der Wirkung der ersten Einnahme erfolgen.
Die Wirkung von Cialis kann jedoch nach einer schwerverdaulichen oder extrem fettreichen Mahlzeit weiter verzögert werden.
Als Nebenwirkungen können Herz-Kreislauf Probleme auftreten, außerdem wurden häufig Muskelschmerzen als Nebenwirkung beobachtet, welche einige Tage dauern können. Als Nebenwirkungen können auch Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten, Vorstopfung der Nase oder Hautrötung, sowie Rückenschmerzen oder Augenentzündungen. Eine gleichzeitige Einnahme von Cialis mit Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann zu starkem Blutdruckabfall und Kollaps führen, daher darf Cialis nicht gleichzeitig mit diesen Medikamenten eingenommen werden. Weitere Medikamente gegen Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen, sowie die Einnahme zusammen mit Grapefruitsaft können die Nebenwirkungen von Cialis erhöhen, daher sollte Cialis in Kombination mit den genannten Medikamenten nur nach Absprache mit einem Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Falls allergische Reaktionen auftreten, muß die Einnahme von Cialis sofort eingestellt werden.
Hier wurden nur die häufigsten möglichen Nebenwirkungen genannt. Da jedoch jeder Mann unterschiedlich auf das Medikament reagiert, müssen die genannten Nebenwirkungen nicht unbedingt auftreten.
Das Medikament ist nicht geeignet für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren oder bei gleichzeitiger Behandlung mit weiteren potenzfördernden Medikamenten. Auch Patienten mit niedrigem Blutdruck oder Patienten, die zu Dauererektionen neigen, sollten das Medikament nur mit Vorsicht und nach Absprache mit einem Arzt oder Apotheker anwenden. Auch bei schweren Leber-, Nieren- und Herzerkrankungen ist das Medikament nur mit Vorsicht einzunehmen. Auch die richtige Dosierung des Medikaments muss mit einem Facharzt ermittelt werden.