Ursachen für Potenzprobleme

Die Angst vor Impotenz

Es gibt heutzutage fast nichts was ein Mann im mittleren Alter so sehr fürchtet wie Potenzprobleme und Impotenz. Vielen ist es auch unangenehm und peinlich darüber zu reden und gehen somit fast niemals zu einem Arzt und lassen die Ursache der Potenzprobleme und Impotenz untersuchen. Das ist einer der meist gemachten Fehler überhaupt. Dieser Artikel dient zur Aufklärung und zur Vermeidung von unangenehmen Situationen.

Man kann im Allgemeinen die Ursachen und Gründe für Potenzprobleme und Impotenz in zwei Kategorien aufteilen; physische und psychische Gründe. Aber vorerst sollte man die verschiedensten Arten der Potenzprobleme und Impotenz erklären. Die erste Variante nennt sich Impotentia coeundi und beschreibt die Fehlfunktion eine Erektion zubekommen oder für längere Zeit zu halten. Die zweite Art bezieht sich auf eine Samenerguss-Störung die wissenschaftlich unter dem Namen Ejaculatio praecox bekannt ist. Hierbei kommt es entweder zu einem unregelmäßigen oder verzögertem Samenerguss aber am häufigsten ist die rede von einem verfrühten Samenerguss.

Die dritte Variante von Impotenz ist die Impotentia generandi, die die Zeugungsunfähigkeit des Mannes beschreibt, wobei die einzelnen Samen in zu geringer Menge abgegeben werden oder in zu geringer Qualität. Im Gesamten kann man erst von einer Impotenz sprechen wenn die Störung länger als ein halbes Jahr andauert.

Potenzprobleme psychischer und physischer Natur

Die psychischen Gründe sind am häufigsten Müdigkeit und Stress, die aus Zeit- und Leistungsdruck so wie emotionaler Instabilität resultieren. Diese Hintergründe kann man in den meisten Fällen sehr gut mit einer Therapie behandeln. Leider ist es aber so, dass in der heutigen Zeit Therapien immer noch nicht vollständig angenommen werden und somit das Problem nicht behoben werden kann.

Potenzprobleme und Impotenz müssen nicht unbedingt eine Folge des höheren Alters sein, sondern können auch andere physische Ursachen haben. Diese kann man oft auch gut deuten, dafür ist aber ein Besuch beim Arzt meistens notwendig. Oft ist es so, dass wenn man selbst das Problem bemerkt, dann ist es schon sehr weit vorangeschritten und die Aufhebung ist somit erschwert. Sehr häufig ist Impotenz ein Warnsignal für gefährliche Erkrankungen wie Herz-Kreislaufprobleme, Diabetes und Nervenkrankheiten. Herz-Kreislaufprobleme wie Bluthochdruck aber auch sehr niedrige Blutdrücke können zu Störungen im Genital bereich führen. Der Verlust von sexueller Potenz und Leistungsfähigkeit ist ein starker Einschnitt in die Lebensqualität vieler Diabetiker so wie auch der Nervenkranken. Insbesondere die Diabetesform Diabetes Mellitus ist leider eine sehr häufige Ursache von Potenzproblemen. Parkinson und multiple Sklerose können beispielsweise auch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit der Impotenz führen.

Suchtmittel und Erkrankungen

Das rauchen von Zigaretten so wie der Genuss von Alkohol führen auch zu Erektiler Dysfunktion. Dies hat gleich mehrere Ursachen, aber die häufigste ist die Durchblutungsstörung im Genitalbereich, die durch den Konsum von Zigaretten und Alkohol verursacht wird. Somit kann nur ein verminderter Blutstrom in den Schwellkörper des Penis. Bei einer Behandlung mit Cialis wird auch empfohlen, nur wenig Alkohol zu trinken, da sonst die Wirkung verringert wird.

Wie vorhin schon einmal erwähnt wird die Erektion im Penis durch den Schwellkörper und die Penismuskulatur verursacht, wenn in diesen Bereichen nun eine Erkrankung vorkommt dann kann diese zur Ursache der Potenzprobleme und Impotenz führen. Dasselbe kann man auch von Erkrankungen im Hodenbereich sagen, nur kommt hier noch hinzu das eine Hodenkrankheit die Produktion von Testosteron und Sperma stört und behindert, so ist dies oft eine Ursache für Potenzprobleme, Erektionsstörungen und Unfruchtbarkeit. Eine unregelmäßige oder gestörte Produktion von Testosteron hat auch einen negativen Einfluss auf die Potenz. Auch durch Operationen im Genitalbereich besteht das Risiko der Verletzung von Nerven und Blutgefässen wodurch Potenzprobleme und Impotenz verursacht werden kann. Gegenhelfen kann man mit Beckenmuskeltraining und speziellem Penistraining wodurch eine Verbesserung der Potenz und Erektionsfähigkeit erreicht werden kann.

Bei der Suche nach den Ursachen von Potenzproblemen ist oft der erste Gedanke an das Alter und mögliche Krankheiten gerichtet, dass die Ernährung auch eine wichtige Rolle spielt wird meist vergessen. Dabei ist ein einfacher Mangel an speziellen Nährstoffen oft ein Grund für mangelnde sexuelle Lust, Potenzschwäche und Erektionsprobleme. Nicht nur ist eine geringe Menge an Nährstoffen eine Ursache, sondern auch Übergewicht kann zu Potenzproblemen frühren.
Diesen Ursachen für die eigenen Potenzprobleme gilt es auf den Grund zu gehen. Denn ist der Grund für Potenzstörungen erst erkannt, kann man meist gezielt dagegen vorgehen.